Bernhardswald ...

 
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Mai 2020
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Strassenbau bei Bernhardswald

 

Bei Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet Kamillenhof, der Gemeinde Bernhardswald, im Jahre 1989, fand Bauleiter Ing. Adrian Lang aus Schwarzenfeld, gebänderte Chalzedon,- und Quarzgänge, die als Besonderheit grüne Bänderungen und Partien aufwiesen. Hier, wie auch beim Vorkommen bei Kürn, ist ein Chrommineral beteiligt, das früher als Wolchonskoit bezeichnet wurde. Neuere Untersuchungen ergaben aber geringere Chromgehalte und das grüne Mineral wird heute als Chrom-Illit eingestuft. Bei den Fundstellen in Wenzenbach und NW von Roding, am Pfahl wurde von mir auch bereits diese grünen Chromeinlagerungen gefunden. 

 

Bernhardswald 8 cm

    Fundstück vom Kamillenhof, Bildbreite 8 cm

 

Bernhardswald  8 cm

 

Grösse des Stückes 8 cm

Berhardswald 12 cm

Fundstück vom Kamillenhof, BB 12 cm Slg. Michael Marr, Nürnberg

Bernhardswald 8 cm

Rundliches Stück BB 8 cm, Slg. Dr. Gerhard Eigler, Nittenau

 

Bernhardswald 11,5 cm

Stück mit 11,5 cm Breite, Slg. Dr. Gerhard Eigler, Nittenau

 

Literaturhinweise:

Karl Thomas Fehr und Ulrich Hauner. München: Acta Albertina Ratisbonensia, Band 47, 1991, Seite 87 - 101, Wolchonskoit aus dem Moldanubikum NE-Bayerns: eine Revision

Georg Andritzky, München: Geologische Blätter von Nordost-Bayern, Band 13, Heft 4, 1963, Seite 186 bis 191, Ein Vorkommen von Wolkonskoit in einer verquarzten tektonischen Brekzie bei Kürn (Vorderer Bayerischer Wald)



 
 
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© 2006 by Heiko Bethke