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Achat des Monats:
Mai 2020
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Rammersberg und Lichtenberg

 

 

Rammersberg

Blick vom Rammersberg ins Tal, Das Foto entstand im Frühjahr 2008      Foto:Heiko Bethke

 

Fundstelle Lichtenberg

Fundstelle Lichtenberg im Sommer 2009. Carl Wilhelm von Gümbel beschreibt einen mächtigen "Hornsteingang" von dieser Fundstelle       Foto: Heiko Bethke

 

Die Fundstelle Rammersberg und Lichtenberg liegen räumlich eng zusammen und liegen ca. 1 km Luftlinie voneinander entfernt. Vermutlich tritt hier ein paralleler Gang zu Tage. 

Die Äcker mit Chalzedonen und Achaten sind als Lesesteine in der vegetationsarmen Zeit zugänglich. Sie sind scharfkantig und zeigen keinerlei Abrollspuren und sind somit autochthone Bildungen, die sich in Spalten und Hohlräumen im Granit gebildet haben. Wie das Vorkommen von Wenzenbach, handelt es sich bei den Chalzedon,- und Achatgängen um Nebengänge des bayerischen Pfahls.

Bei der Erneuerung der Strasse in Rammersberg, die im Jahr 2007 abgeschlossen wurde, brachte zum Teil farblich sehr schöne Stücke ans Tageslicht. Auf den Äckern findet man häufig Chalzedone, die Ihre Herkunft nicht immer preisgeben, aber die beim Strassenbau geborgenen Stücke, zeigten deutlich einen Verbund zum Granit des Grundgebirges.

 

 

 

 

Rammersberg 14 cm

              Achat vom Rammersberg, 14 cm

 

 

Kleiner Gangachat vom Rammersberg, 5 cm

Rammersberg 5 cm

Rammersberg 6 cm

Schönes Gangstück mit 6 cm Breite

 

 

Rammersberg 6 cm

Fundstück mit 6 cm Grösse

 

Rammersberg 7 cm

Typisches Stück aus Rammersberg, BB 7 cm

Lichtenberg 6 cm

Hell gebänderter Chalzedon aus Lichtenberg, BB 6 cm

 

Lichtenberg 5 cm

Fundstück aus Lichtenberg, Höhe 5 cm

 

Literaturhinweise:

Gümbel, Carl Wilhelm: Geognostische Beschreibung des Königreichs Bayern, Band 2, Nachdruck, Verlag Dr. Friedrich Pfeil, 1998, 

 



 
 
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© 2006 by Heiko Bethke