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Achat des Monats:
Mai 2020
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Saal an der Donau

 

 

Steinbruch Saal

Der Kalkbruch bei Saal an der Donau im Jahr 2007       Foto: Heiko Bethke

 

Im grossen Kalkbruch bei Saal an der Donau werden abgelagerte Riffschuttkalke des Jurameeres wirtschaftlich genutzt. Achate kommen hier eigentlich nicht vor, aber sedimentäre Hornsteine. Weiter wurde von einem Sammlerkollegen, in den Schutzfelsschichten der Unter-Kreide (das genaue Alter ist nicht bekannt, etwa Postjurassisch und Präcenomanisch), ein kleines gebändertes Kieselgeröll gefunden, sowie eine Quarzdruse. Eine Besonderheit und sehr selten zu finden, stellt eine mit Chalzedon gefüllte Brachiopode dar. Diese sind normalerweise regelmäßig mit Calzitkristallen besetzt. In verkieselten Bereichen kommen Fundstücke mit in zweiter Generation aufgewachsenen Bergkristallen vor.

Achtung ! Ohne Genehmigung darf der Bruch nicht betreten werden ! 

 

 

Saal 5 cm

Seltene, chalzedonisierte Brachiopode mit Achatband und Quarzdruse im Kern. Die Brachiopode ist 2 cm groß

Saal 8 cm

 

Eine mit Calzitrasen und Bergkristallen besetzte Brachiopde, Bildbreite 8 cm

 

Saal 12 cm

Chalzitkristalle in den Brachiopoden, die sich besonders am Armgerüst größer ausgebildet haben. Bildbreite 13 cm

 

Quarzdruse 5 cm

5 cm breite Quarzdruse mit Chalzedonrinde aus den Schutzfelsschichten

Hornstein 10 cm

Gebänderter Hornstein mit 10 cm Höhe

 

Saal 5 cm

Gebänderter Hornstein, Slg. M. Marr, Nürnberg, Grösse 5 cm

Saal 1,5 cm

Kleines gebändertes Stück aus den Schutzfelsschichten, BB 1,5 cm

 



 
 
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© 2006 by Heiko Bethke